Auf der Suche nach dem Traumjob


 Den Verstand auch mal "auf die Ersatzbank schicken"
Das empfiehlt Karrierecoach Thomas Körzel. Um auf der Suche nach dem Traumjob nicht zu schnell Ideen zu verwerfen und in den eingefahrenen Mustern zu verharren, lohnt sich die Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie.
     Thomas Körzel
 

Auf der Suche nach dem Traumjob – Empfehlungen des Karrierecoachs Thomas Körzel

Nicht nur in Zeiten der Krise fragen sich Menschen, die mitten im Berufsleben stehen, ob das was sie tun das richtige ist. Gerade in der heutigen Zeit mit wachsenden und wechselnden Anforderungen an die Mitarbeiter stellen sich immer wieder Fragen, ob der Beruf auch Berufung ist, ob die Talente und Fähigkeiten voll zur Entfaltung kommen oder die Arbeit sinnvoll und erfüllend ist. Doch wie das herausfinden, ohne das Risiko einzugehen mit einer neuen Aufgabe wieder nicht ins Schwarze zu treffen.
 
Auch wenn die Suche nach dem Traumjob nicht einfach ist, es gibt Wege und Möglichkeiten heraus zu finden was einem Spaß macht und in welchen Feldern man Erfüllung und Erfolg finden kann. Hierzu ist es notwendig sich mit seiner Biografie zu beschäftigen. Wichtig ist auch für ein paar Momente, den Verstand „auf die Ersatzbank zu schicken“, um nicht zu schnell Ideen zu verwerfen und in den eingefahrenen Mustern zu verharren.

Sich mit deiner Biografie zu beschäftigen heißt zurück zu schauen bis in die eigene Kindheit. Es hilft sich zu erinnern, womit man sich schon als Kind gern beschäftigt hat, diese Dinge sind oft überdauernd und wollen gelebt werden, dies muss ausdrücklich nicht ausschließlich den Beruf betreffen.

Ein weiterer entscheidender Aspekt sind die zugrunde liegenden Motive. Was treibt mich morgens „aus den Federn“. Ist es das Bedürfnis nach Erfolg, nach Reichtum, Sicherheit oder vielleicht eher nach Unabhängigkeit, Freiheit oder gar Gerechtigkeit? Gegen diese Motive zu arbeiten funktioniert auf Dauer nicht und verursacht Frustration.

Ein weiteres wichtiges Feld ist die Beschäftigung mit den eigenen Interessen. Vor welchen Büchern bleibe ich in der Buchhandlung stehen, welche Artikel in Zeitschriften interessieren mich, bin ich in der Freizeit gern kreativ oder lieber in der Natur oder veranstalte ich gern Feste?

Schließlich spielen die eigenen Stärken eine große Rolle, vor allen Dingen Tätigkeiten, die ich nicht nur gut kann, sondern auch gern mache. Beispiele hierfür sind helfen, lehren, verkaufen, gründen, verhandeln etc..

Diese Aspekte und weitere mehr ergeben ein fertiges Puzzle, welches die Richtung weist zu den Tätigkeiten und Berufen, die mich erfüllen. Auch wenn es Arbeit macht, es macht ebenso Spaß sich einmal nur mit sich selbst zu beschäftigen und der Lohn, das Ergebnis ist es allemal wert. Möglicherweise finden sie ihren Traumjob oder stellen fest, dass sie ihn schon längst haben. Vielleicht finden sie auch heraus, dass es eher die Umstände sind (beruflich oder privat), die ihrem Glück im Wege stehen.

Hilfreich dabei ist sicherlich ein Gespräch mit guten Freunden, die ihnen offen Feedback geben, über ihre Stärken und Schwächen. Auch Ratgeber in Buchform oder ein Coaching kann helfen auf ihrem Weg voran zu kommen.



Thomas Körzel ist mit seinem Büro für Karrierecoaching (www.karrierecoacher.de) auf Zollverein ansässig. Als Diplom-Psychologe hilft er seit vielen Jahren insbesondere Fach- und Führungskräften der Immobilienwirtschaft in unterschiedlichsten Karrierefragen. Zuvor war er als Geschäftsführer einer Personalberatung im Bereich Real Estate aktiv.


Autor: Thomas Körzel, Büro für Karrierecoaching E-Mail
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